Meine Themen
Für ein Bezirk Mitte, in dem wir alle gut leben können
Wohnen bezahlbar machen
Die Mieten explodieren. Unsere Nachbar*innen werden verdrängt – auch und gerade diejenigen, die seit Jahrzehnten hier leben. Wohnungskonzerne erzielen extreme Profite. Die Politik schaut tatenlos zu. Wir von der Partei Die Linke setzen uns für einen besseren Mieter*innenschutz ein und kämpfen für einen Mietendeckel.
Wir fordern:
Mehr Immobilien in öffentlicher Hand. Über den Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ wurde bereits 2021 erfolgreich abgestimmt. Wir möchten, dass er nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus endlich umgesetzt wird.
Gemeinschaft ermöglichen
Alle Immobilienfirmen, die Geld mit Vermietung verdienen, sollen einen Beitrag für den Kiez leisten und Räume für die gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung stellen. Wir möchten wieder die Gelegenheit haben, echte Gemeinschaften zu bilden und unseren Kiez selbst mitzugestalten. Dafür brauchen wir Orte ohne Konsumzwang.
Wir fordern:
Mehr kostenlose Orte und Treffmöglichkeiten.
Gesundheitsvorsorge im Kiez schützen
Kleinere Gewerbeflächen müssen erhalten werden. Damit es auch zukünftig noch Praxen für Hausärzt*innen, Ergotherapie, Physiotherapie und Psychotherapie in der Nachbarschaft gibt, die hauptsächlich gesetzlich Versicherte behandeln.
Wir fordern:
Mehr Räume und Flächen für die Gesundheitsversorgung.
Psychotherapie sichern und ausbauen!
Viele von euch, die psychisch belastet, erschöpft, verzweifelt sind warten monatelang auf einen Therapieplatz. Wir brauchen eine Versorgung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert und nicht an fiktiven Zahlen.
Seit dem 1. April 2026 werden Psychotherapeut*innen von den Krankenkassen schlechter bezahlt. Das bedeutet 4,5% weniger Honorar. Bei den steigenden Kosten für die Betriebsführung und für den Lebensunterhalt wird das langsam absurd. Immer mehr Kolleg*innen werden so in den privaten Sektor verdrängt. Das ist falsch und unsolidarisch.
Wir fordern:
Verbesserung der Bezahlung von Psychotherapeut*innen. Das Ende der 2-Klassen-Medizin.
Suchtkranken helfen
Suchtkranke prägen das Stadtbild, auch in Parks und im öffentlichen Nahverkehr. Das Problem muss tiefgreifender angegangen werden als bisher. Suchtkranke brauchen Anlaufstellen. Öffentliche Hilfsprogramme in Berlin benötigen eine dauerhafte, solide Finanzierung. Wir müssen neue Ansätze dauerhaft und nachhaltig entwickeln und etablieren.
Wir fordern:
Nein zur Kriminalisierung von Drogenkonsum. Mehr Anlaufstellen und Angebote für Suchtkranke.
Kultur schützen und zugänglich machen
In kaum einem anderen Bezirk gibt es so viele Theater und Museen, Clubs, Galerien und freie Bühnen wie in Mitte. Leider hat der von der CDU geführte Senat, mit kräftiger Unterstützung durch die SPD, die öffentlichen Mittel für Kultur dramatisch gekürzt. Viele Menschen in unseren Kiezen, die davon leben, fürchten um ihre Existenz.
Das kulturelle Angebot – eines der Aushängeschilder Berlins, wichtige Einkommensquelle und Grund für viele Menschen, unsere Stadt zu besuchen – droht auf der Strecke zu bleiben.
Kultur ist kein Luxus, sondern ein menschliches Grundbedürfnis. Jede*r sollte sich einen Besuch im Kino, im Theater oder einen Abend im Club oder im Konzert leisten können.
Wir fordern:
Rücknahme der Sparbeschlüsse im Kulturbereich. Verbesserung der Angebote für strukturell benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Niedrigere Eintrittspreise. Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten und Freiberufler*innen in Kultureinrichtungen.
Novalisstraße
So schützen wir den Kiez vor Profit
Ich unterstütze die Initiative Kiez vor Profit, die sich gegründet hat, nachdem bekannt wurde, dass er Laden mit Postfiliale von Jana und die Ergotherapiepraxis von Nadja in der Novalisstraße überteuerten Mikroappartments weichen sollen. Nach dem Verkauf des Hauses hatte die neue Eigentümer-Firma den beiden gekündigt, nachdem sie einer massiven Mietsteigerung nicht zugestimmt hatten.
Heilberufler*innen wie Nadja tragen viel Verantwortung und leisten wichtige Arbeit für die Gesundheit von uns und unseren Kindern. Dabei stehen sie immer mehr unter Druck durch Vorgaben der Krankenkassen, gestiegenen Betriebstkosten und der ständigen Sorge vor drastischen Mietsteigerungen - denn davor sind gewerbliche Mieten nicht geschützt.
Wenn - wie bei Nadja - plötzlich die vierfache Miete verlangt wird und dann noch wie aktuell bei den Psychotherapeutinnen Honorare gekürzt werden, müssen Praxen schließen und die Versorgung im nahen Wohnumfeld bricht weg.
Das trifft wiederum Menschen, die von Armut betroffen, alleinerziehend oder aus anderen Gründen weniger mobil sind härter als diejenigen, die einfach in die nächste Privatpraxis wechseln können.
Daher kämpfen wir als Linke gegen 2-Klassen-Medizin und dafür, dass es in Zukunft mehr Räume in öffentlicher Hand gibt, für die wir selbst entscheiden können, dass z.b. Nadja ihre Praxis oder Jana ihren Laden weiter führen können.
Kiez vor Profit


